10. März 2026 – 9:00 bis 14:30 Uhr – Frankfurt am Main, Campus Westend, Raum IG411
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Jugendbuchforschung am Fachbereich für Neuere Philologien und der Professur für Literaturdidaktik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main veranstaltet der Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband, Landesverband Hessen am Dienstag, den 10. März 2026, eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Wertebildung im Deutschunterricht – Neue Impulse und Zugänge zur Holocaustliteratur“.
Nationalsozialismus und Holocaust sind schon aus erinnerungskultureller Notwendigkeit unersetzliche Bestandteile des schulischen Unterrichts. Vor dem Hintergrund eines wachsenden Rechtsextremismus und Autoritarismus übernehmen sie heute aber auch im Rahmen der Werteerziehung eine wichtige Bedeutung. In den curricularen Vorgaben der hessischen sowie der übrigen deutschen Bundesländer sind die Themenbereich Nationalsozialismus und Holocaust fest verankert. Inhaltlich sind diese Themenfelder allerdings primär im Fach Geschichte verortet. Wie aber lassen sich Texte der Holocaust- und Lagerliteratur gewinnbringend im Deutsch-Unterricht zum Einsatz bringen? Welche Texte eignen sich dafür, wie bespricht man diese Werke sinnvoll im Unterricht und welcher Voraussetzungen dafür bedarf es? Solchen und ähnlichen Fragen, widmen wir uns in dieser Fortbildung und erarbeiten Lösungen für den Schullalltag.
Das vollständige Programm kann dem Veranstaltungsflyer entnommen werden.
Eine Akkreditierung ist erforderlich und kann für alle aktiven hessischen Lehrkräfte bis zum 6. März 2026 erfolgen unter: https://akkreditierung.hessen.de/catalog.
Alle Pensionäre sowie alle Nicht-Beamten, die an diesem Thema privat oder beruflich Interesse haben, melden sich bitte über folgende E‑Mail an: hessen@fachverband-deutsch.de.
Dieses Fortbildungsangebot wurde von der Hessischen Lehrkräfteakademie nach § 65 des Hessischen Lehrkräftebildungsgesetzes unter der Angebots-Nr. 02516231 akkreditiert. Alle Teilnehmenden erhalten eine Bescheinigung.