Am 21. Januar 2026 fand im Bil­dungs­mi­nis­te­ri­um in Mainz ein Ge­spräch zwi­schen dem Lan­des­vor­stand des Fach­ver­bands Deutsch Rheinland-Pfalz und Bil­dungs­mi­nis­ter Sven Teuber statt. Be­glei­tet wurde der Mi­nis­ter von Jo­han­nes Arnold, dem Fach­re­fe­ren­ten für Deutsch. Alle vier Vor­stands­mit­glie­der des Fach­ver­bands, die mit 12- bis 16-jährigen Vor­stands­tä­tig­kei­ten einiges an Er­fah­rung ein­brin­gen, kommen aus dem Westerwaldkreis.

Lan­des­vor­sit­zen­der Dr. Markus Müller (Mons-Tabor-Gymnasium Mon­ta­baur) betonte zu Beginn die tiefe Ver­wur­ze­lung des Ver­bands in der All­tags­pra­xis von Deutsch­lehr­kräf­ten an Gym­na­si­en und Re­al­schu­len plus. „Wir stehen tag­täg­lich vor Schul­klas­sen und bringen ent­spre­chen­de Ex­per­ti­sen ein.“ Ge­mein­sam mit Chris­ti­an Buchner (Konrad-Adenauer-Gymnasium Wes­ter­burg), Mat­thi­as Schnei­der (Pri­va­tes Gym­na­si­um Ma­ri­en­statt) und Tanja Geißler (Konrad-Adenauer-Realschule Val­len­dar) wurden zen­tra­le bil­dungs­po­li­ti­sche und fach­spe­zi­fi­sche Themen in der Dis­kus­si­on an­ge­spro­chen. Im Fokus standen dabei ins­be­son­de­re der Umgang mit Lese-Rechtschreib-Schwächen (LRS), die ak­tu­el­le Ent­wick­lung der Recht­schreib­kom­pe­ten­zen sowie ge­gen­wär­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen und Chancen im Bereich Künst­li­che In­tel­li­genz und Di­gi­ta­li­sie­rung im schu­li­schen Kontext. Einen be­son­de­ren Schwer­punkt bil­de­ten auch Fragen zur Aus­ge­stal­tung und Or­ga­ni­sa­ti­on der Ab­itur­prü­fun­gen im Fach Deutsch, die Deutsch­lehr­kräf­te be­son­ders be­las­ten. Die Wes­ter­wäl­der über­ga­ben dem Mi­nis­ter ein Po­si­ti­ons­pa­pier zu Fragen des Deutschunterrichts.

Der kon­struk­ti­ve Aus­tausch in einer offenen At­mo­sphä­re bot Raum für fach­li­che Per­spek­ti­ven und ver­deut­licht die Be­deu­tung eines re­gel­mä­ßi­gen Dialogs zwi­schen Bil­dungs­po­li­tik und Fach­ver­bän­den, den beide Seiten auch ver­ein­bart haben.