Der von Julia Knopf her­aus­ge­ge­be­ne Sam­mel­band Me­di­en­viel­falt in der Deutsch­di­dak­tik. Er­kennt­nis­se und Per­spek­ti­ven für Theorie, Empirie und Praxis liegt seit August 2016 in zweiter, über­ar­bei­te­ter und er­wei­ter­ter Auflage vor. Der Band befasst sich mit der Ver­hält­nis­be­stim­mung von Me­di­en­viel­falt und Deutsch­un­ter­richt. Wie kann man durch den Einsatz un­ter­schied­li­cher Medien die Lehr-Lernprozesse im Fach Deutsch un­ter­stüt­zen? Welches fach­li­che Pro­fes­si­ons­wis­sen be­nö­ti­gen Leh­ren­de, damit der Me­di­en­ein­satz im Deutsch­un­ter­richt gelingt? Diese und andere Fra­ge­stel­lun­gen nimmt der Band aus un­ter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven in den Blick. Der Band beruht auf den Work­shops und Vor­trä­gen des „Saar­brü­cker Deutsch­leh­rer­ta­ges 2014“, der vom Fachverband Deutsch mit­ge­stal­tet wurde, sowie auf einer Tagung des „Sym­po­si­on Deutsch­di­dak­tik“ in Saar­brü­cken. Ziel­grup­pe des Bandes sind Lehr­amts­stu­die­ren­de, Wis­sen­schaft­ler der Deutsch­di­dak­tik, Lehr­amts­an­wär­ter und bereits un­ter­rich­ten­de Lehrer.

Prof. Dr. Julia Knopf (Saar­brü­cken), Her­aus­ge­be­rin des Sam­mel­ban­des und Mit­glied des Fach­ver­bands Deutsch im DGV:

„Der Band soll Lehrer und Wis­sen­schaft­ler der Deutsch­di­dak­tik in ihrer Tätig­keit beglei­ten, also einer­seits theo­re­ti­sche und empi­ri­sche Grund­la­gen nach­voll­zieh­bar dar­stel­len und ande­rer­seits Impulse für die Pra­xis aufzeigen.Seit der Pu­bli­ka­ti­on der ersten Auflage des Bandes Me­di­en­viel­falt in der Deutsch­didaktik ist zwar gerade erst ein Jahr ver­gan­gen, al­ler­dings haben in diesem einen Jahr ins­be­son­de­re die zahl­rei­chen di­gi­ta­len An­ge­bo­te das Lehren und Lernen ver­än­dert: Die nahezu täglich wach­sen­de Zahl an Apps zum Lesen und Schrei­ben oder auch Vi­deo­por­ta­le wie Snap­chat und Pe­ri­scope bieten zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten für Theorie und Praxis des Deutsch­un­ter­richts. Sie stellen Stu­die­ren­de und Leh­ren­de aber auch vor neue Her­aus­for­de­run­gen: der sichere und kom­pe­ten­te Umgang mit den un­ter­schied­li­chen Medien, die un­zu­rei­chen­de Aus­stat­tung an den Schulen oder die Fragen der Im­ple­men­tie­rung me­di­en­spe­zi­fi­scher Module in die Aus- und Wei­ter­bil­dung prägen die ge­gen­wär­ti­ge Dis­kus­si­on. Trotz aller Her­aus­for­de­run­gen hat das Thema deutsch­land­weit im letzten Jahr al­ler­dings mehr Auf­merk­sam­keit als in den Jahren zuvor er­fah­ren: So ist Bildung in der di­gi­ta­len Welt eines der beiden Schwer­punkt­the­men im Prä­si­dent­schafts­jahr 2016 der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz und der na­tio­na­le IT-Gipfel der Bun­des­re­gie­rung, der im No­vem­ber 2016 im Saar­land statt­fin­den wird, wird durch eine Ver­an­stal­tung zum Thema Di­gi­ta­le Bildung für alle – Lehren und Lernen entlang der le­bens­lan­gen Bil­dungs­ket­te flan­kiert. Dies alles sind Chancen für die Deutsch­di­dak­tik, die es zu nutzen gilt. Die erste Auflage des Bandes Me­di­en­viel­falt in der Deutsch­di­dak­tik ist auf sehr po­si­ti­ve Re­so­nanz ge­sto­ßen. Für die zweite Auflage haben nun alle Autoren ihre Bei­trä­ge, die im Nach­gang an den Deutsch­leh­rer­tag 2014 in Saar­brü­cken ent­stan­den sind, um einige Punkte er­wei­tert und präzisiert.“

Weitere In­for­ma­tio­nen sind auf der Website des Schnei­der Verlags Ho­hen­geh­ren zu finden.